
Hören Sie auf, mit Ihren UV-Lampen zu raten!
Die meisten UV-Systeme sind im Grunde genommen „Schwarze Kästen“. Man schaltet sie ein – man hört ein Summen – und hofft einfach, dass die Lampe die richtige Leistung abgibt. Man weiß eigentlich nicht, ob sie funktioniert, bis etwas schiefgeht und man mit Qualitätsproblemen konfrontiert wird.
Das ist eine stressige Art, solche Systeme zu betreiben. Deshalb ändern wir nun die Art und Weise, wie diese Geräte konstruiert werden.
Echtzeit-Überwachung der Leistung
Lange Zeit hat die Branche auf Timer gesetzt. Die Lampen wurden alle X tausend Stunden ausgetauscht – unabhängig davon, wie gut sie tatsächlich funktionierten.
Das ist Verschwendung. Einige Lampen gehen bereits früh kaputt. Andere arbeiten weiterhin zu 80 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit – lange nachdem der Timer bereits sagt, dass sie ausgetauscht werden müssen.
Wir haben beschlossen, Strom- und Spannungs Sensoren direkt in den Ballast einzubauen. Dadurch kann man die tatsächliche Leistung genau überwachen. Wenn die 400-Watt-Lampe wegen abgenutzter Elektroden ihre Leistung auf etwa 320 Watt reduziert, meldet das System das sofort.
Sie tauschen die Lampe aus, weil sie tatsächlich versagt – und nicht, weil ein Kalender es vorschreibt.
Die technische Seite
Wir haben diese Sensoren mit Modbus- oder MQTT-Gateways verbunden. Dadurch fließen die Daten direkt in Ihren PLC oder auf Ihr Smartphone.
Wir haben darauf geachtet, dass die Hardwarekomponenten möglichst klein bleiben. Da UV-Strahlen extrem heiß werden können, haben wir hitzebeständige Kabel verwendet. Wir wollten schließlich nicht, dass die Überwachungselektronik schon bei der Erwärmung der Lampe zerstört wird.
Ehrliche Abwägungen
Es ist klar: Der Einsatz intelligenter Sensoren kostet Geld. Die Anfangskosten werden etwas höher sein, denn man muss für die Sensoren sowie die Kommunikationsmodule bezahlen.
Aber vergleichen Sie das doch mit den Kosten eines unplanmäßigen Stillstands. Das ist doch offensichtlich.
Eines sollte man jedoch bedenken: Das ist keine Magie. Ein Sensor kann zwar anzeigen, dass die Lampe Strom verbraucht – aber er kann nicht erkennen, ob eine Staubschicht die UV-C-Strahlen daran hindert, Ihr Produkt zu erreichen.
Sie müssen die Lampen trotzdem reinigen.
Wir liefern Ihnen die Daten, damit Sie wissen, wann die Lampe an Leistung verliert – aber die manuelle Reinigung bleibt weiterhin Ihre Aufgabe.