
Die präzise Steuerung der UV-Peaks mit Galliumiodid
Wenn Sie bereits mit herkömmlichen Quecksilberlampen gearbeitet haben, kennen Sie das Problem: Man möchte ein klares Signal bei 253,7 nm oder 313 nm erhalten – doch stattdessen entsteht viel „Rauschen“; Energie breitet sich auf Wellenlängen aus, die man nicht benötigt. Das ist sehr ärgerlich.
Deshalb entwickeln wir spezielle Lampen auf Basis von Galliumiodid (GaI). Durch das Beimischen von Galliumiodid in den Lampenkörper können wir genau bestimmen, wo die Energie abgegeben werden soll. Dadurch wird eine breite Lichtstrahlung in ein präzises Werkzeug umgewandelt.
Das Geheimnis liegt in der Chemie
Wir investieren viel Zeit in die Optimierung des Verhältnisses zwischen Gallium und Iod. Das bestimmt schließlich, wie stark die UV-C- und UV-B-Peaks sind.
Aber die Chemie ist nur die halbe Miete. Wir verwenden hochreinen synthetischen Quarz für die Lampenhüllen – denn normales Glas saugt die Kurzwellenstrahlung auf, bevor sie überhaupt aus dem Lampenkörper herauskommen kann. Wenn man falschen Quarz verwendet, geht bereits 20 % der Energie verloren, bevor überhaupt mit der Arbeit begonnen werden kann.
Nun zu der Hitze
Diese Lampen erzeugen viel Energie – doch diese konzentrierte Energie führt zu hohem Temperaturanstieg. Wenn die Hülle der Lampe nicht richtig belüftet wird, überhitzt der Lampenkörper. Dann beginnt der Spektrumpunkt zu verschieben und die Effizienz sinkt.
Außerdem benötigt man eine stabile Spannungsversorgung. Wir bauen diese Lampen so, dass sie hohe Strömdichten bewältigen können – doch wenn die Spannung nicht stabil ist, können die Elektroden schnell ausbrennen.
Einsatz in der Praxis
Es handelt sich dabei nicht um gewöhnliche Glühbirnen. Wir fertigen diese Lampen für anspruchsvolle Anwendungen wie Halbleiterlithografie, spezielle Aushärtungsprozesse sowie hochwertige Laborarbeiten.
Falls Sie bereits eine Anlage besitzen, lassen Sie es uns einfach wissen. Wir können die Länge sowie die Endkappen anpassen, damit die Lampe problemlos eingebaut werden kann – ohne dass Sie Ihre gesamte Anlage neu aufbauen müssen.
Ein letzter Tipp: Achten Sie auf die Startzeit der Lampe. Je höher die Leistung, desto länger dauert es, bis das Licht stabil ist. Ich empfehle immer, einen Aufwärmcyklus in die Logik Ihrer Steuerung einzubauen. Das ist eine einfache Lösung, die sicherstellt, dass der Prozess erst dann beginnt, wenn die Galliumionen vollständig angeregt sind und die Ausgangsleistung konstant ist.