
Im Produktionsbereich haben Stillstandzeiten und Unfälle durch Ozonbelastung erhebliche Auswirkungen auf die Profitabilität. Wenn man UVC-Behandlungen in kompakten oder halbgeschlossenen Anlagen durchführt, ist Ozon kein abstraktes Risiko – es handelt sich dabei vielmehr um ein echtes Problem bezüglich der Arbeitssicherheit und der Einhaltung von Vorschriften. Dieses Problem kann dazu führen, dass die Anlage stillgelegt werden muss.
Was technisch wichtig ist:
Wir verwenden einphasige UVC-Lampen mit Quarzglas ohne Ozongehalt. Dieses Glas ist so konzipiert, dass es das Licht im Bereich von 185 nm blockiert, während gleichzeitig eine starke Strahlungsleistung im Bereich von 254 nm erhalten bleibt. Das hat den Vorteil, dass man die gewünschte desinfizierende Wirkung erhält, ohne dass Ozon entsteht – welches die Atemwege reizt und Atemprobleme verursacht.
Die Geometrie der Lampe sowie die Dichte des Quecksilberdampfs sind so angepasst, dass eine stabile Lichtausbeute auch bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten erreicht wird. Praktisch bedeutet das eine konstante Energiedichte am Substrat sowie weniger Produkte, die aufgrund unvollständiger Behandlung als fehlerhaft gelten müssen.
Warum das in der Praxis funktioniert:
In räumlich begrenzten UVC-Anlagen – egal ob es sich um schmale Produktionslinien oder spezielle Behandlungsstationen handelt – befinden sich die Bediener direkt neben der Lichtquelle. Die Nutzung von Ozonfreiem Glas sorgt dafür, dass die Atemluft sauber bleibt – ohne dass zusätzliche Filter notwendig wären.
In unseren installierten Anlagen konnten wir eine konstante Leistung über 8.000 Stunden nachweisen, wobei der Leistungsabfall unter 10 % lag. Dadurch lässt sich die Austauschzeit der Lampen planen – was wiederum zu geringeren Gesamtkosten führt. So bleibt der Prozess stabil und die Luftqualität wird gewährleistet.
Was Sie wissen sollten:
Quarzglas ohne Ozongehalt ist in Bezug auf die gesamte UV-Leistung etwas weniger effizient als Lampen mit Ozengenerierung. Überprüfen Sie daher unbedingt Ihre Dosierungsanforderungen sowie die Effizienz der Reflektoren. Diese einphasigen Lampen sind außerdem empfindlich bezüglich ihrer Ausrichtung – sie sollten nur in der vorgeschriebenen Position verwendet werden, damit die Lichtausbeute konstant bleibt.
Stellen Sie sicher, dass die Basis, der Abstand zwischen den Anschlüssen sowie die Spannung zu Ihrer Anlage passen. Andernfalls kommt es zu schlechten Kontakten und heißen Stellen.